Aktuelles

   

Anerkannte Arbeitslinie für Herdenschutzhunde

Ein weiterer kleiner Erfolg zur Etablierung von Herdenschutzhunden ist uns gelungen. Wie uns der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilte, sind wir als Arbeitslinie für Herdenschutzhunde anerkannt worden. Damit sind Hunde aus unserem Betrieb nach der Förderrichtlinie Herdenschutz förderfähig. Zur Zeit gilt dies nur für die Pyrenäenberghunde, aber auch für unsere Kangals ist das möglich, sobald sie eine Prüfung abgelegt haben, dass von ihnen keine erhöhte Aggressivität gegenüber Menschen ausgeht - das dürfte kein Problem sein!

 

Wurfplanung Kangalwelpen aus Arbeitslinie

Für das zweite Halbjahr 2015 ist ein Wurf Kangalwelpen aus Arbeitslinie geplant, da wir schon ein paar Vorbestellungen aus mehreren Bundesländern haben. Unsere Hündin Ziva und Rüde Lornz dürfen einmal für Nachwuchs sorgen, da sich besonders Ziva jahrelang als hervorragend arbeitender Herdenschutzhund bewährt hat.

Beide Eltern sind ganzjährig an der Herde und mit Schafen und Ziegen sozialisiert und kennen das gesamte Spektrum an "Freizeitbürgern" und Touristen aus den Naherholungsgebieten der Lüneburger Heide. Gelegentlicher Wolfskontakt möglich. Auf Wunsch und gegen Aufpreis können die Welpen auch angelernt werden.

Weitere Info`s unter 04263-9851445 (ab 2000Uhr)

 

 

Neuer Stall für die Mutterschafe

Erstmals seit Bestehen unseres Betriebes haben wir endlich einen richtigen großen Stall für unsere Mutterschafe. Die 800m² große Halle zwischen Zeven und Frankenbostel bietet allen unseren Mutterschafen und Mutterlämmern Platz über den Winter. Mittlerweile müssen wir aus organisatorischen Gründen die Herde aufstallen, da wir fast nur Naturschutzflächen bewirtschaften, auf denen die Winterfütterung, selbst mit dem eigenen Heu von diesen Flächen, verboten ist und wir keine anderen Flächen haben, die im Winter erreichbar sind, weil die Zuwegungen zu nass sind (Allradfahrzeug konnte nach fast zwei Jahren noch immer nicht ersetzt werden). Darüber hinaus setzen uns schlichtweg auch das geringe Tageslicht und die Bio-Verordnung Grenzen, da wir nicht wie konventionelle Betriebe über Zwischenfrüchte von konventionellen Betrieben weiden dürfen. Dies dürfen wir nur auf Bio-Flächen, die in unserem Einzugsbereich nicht vorhanden und wirtschaftlich sind.

Allerdings hat es auch den Vorteil, dass man hier ringsherum und im Stall einen festen Boden und Stromanschluß hat. So ist die Fütterung, ähnlich wie in einem modernen Boxenlaufstall mit Fressgitter und Futtertisch, sehr schnell und einfach zu erledigen und es bleibt mehr Zeit, andere arbeiten an der Herde, oder die Hundeausbildung witterungsgeschützt durchzuführen. Den Stall in der Vareler Heide nutzen wir daher nur noch für ein paar Deckböcke und Ziegen, evtl. ziehen die aber im kommenden Winter auch um, falls wir einen zweiten 1000m² Stall direkt nebenan dazu pachten können. Aufgrund der schlechten Zuwegung zum Stall in der Vareler Heide und der Schlammflächen um den Stall herum, ist hier das arbeiten kaum noch möglich und es dauert länger und ist kraftraubender, hier 30 Tiere zu füttern, als am großen Stall 300 Tiere.

Auch die Lammzeit werden wir zumindest zu Beginn noch im neuen Stall absolvieren, sobald die Witterung und Vegetation es zulässt, kommen aber alle Muttern wieder raus auf die Weideflächen und werden dort bei gutem frischen Gras ihre Lämmer bekommen und nicht mehr aufgestallt, wenn es nicht nötig ist. Somit werden in der Vareler Heide zur Lammzeit bestenfalls noch ein paar Ziegenlämmer und die Pflegefälle zu sehen sein.

 

 

Ernennung zum Wolfsberater

Auf Vorschlag der niedersächsischen Schafzuchtverbände sind Carl Lauenstein und Holger Benning vom niedersächsischen Umweltministerium zum Wolfsberater ernannt worden und üben diese Aufgabe ehrenamtlich für die Landesjägerschaft Niedersachsen aus. Obwohl sie dies in erster Linie für ihre Heimatlandkreise tun (Peine & Rotenburg/Wümme), können sich alle Nutztierhalter gerne bei Ihnen melden, wenn sie Rat in Sachen Herdenschutz benötigen.

Die aktuelle Wolfsberaterliste für Niedersachsen und eine aktuelle Übersicht der Nutztierrisse finden Sie hier:

Wolfsberater (als PDF Download)

Nutztierrisse

 

 

Besichtigung vom Kindergarten

Am vergangenen Montag besuchten uns die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens Ostervesede, begleitet von einigen Müttern am Schafstall in der Vareler Heide. Hier konnten die Kinder die Ziegenherde und einen Teil unserer Mutterschafe sehen, die gerade zum Ablammen am Stall stehen, und den kleinen Lämmern beim Toben zuschauen. Die Kleinen hatten keine Hemmungen, uns mit ihren Fragen zu löchern und auch keine Berührungsängste zu den Tieren. So konnten sie die Buddellämmer füttern und auch Herdenschutzhündin Tami begrüßte die Kinder freundlich und ließ sich von ihnen streicheln. Fasziniert waren große und kleine Besucher, als sie zwischendurch immer wieder mal zeigte, was ihre Aufgabe in einer Schafherde ist. Zum Schluss freuten wir uns noch über ein selbstgebasteltes Plakat mit einer Schafherde drauf, mit dem sich die Kinder bei uns bedankten.

 

 

Ziegenherde eingetroffen

Lange hat es gedauert, nun hat es endlich geklappt, wir konnten eine kleine Ziegenherde beschaffen, damit wir unsere Arbeit in der Landschaftspflege noch effektiver gestalten können.

Allerdings war die Beschaffung wegen der Bio-Richtlinen ziemlich kompliziert, da diese von Leuten ausgedacht wurden, die weder Sachverstand, noch Rückgrat besitzen. Richtlinien und Entscheidungen zu treffen, die es nicht nur einem Betrieb unmöglich machen, wettbewerbsfähig zu bleiben, noch dem Tierwohl dienen - es zählen nur die Gesetzesvorschriften und das eigene "Jobdenken". Da wir bisher keine Ziegen hatten und keine geeigneten Rassen aus Bio-Herkunft fanden, mußten wir beim LAVES in Lüneburg einen Ausnahmeantrag auf Zukauf von Tieren aus konventioneller Haltung stellen. Die zuständige Dezernentin genehmigte uns dies im Vorwege telefonisch, wenn es Tiere einer Rasse von der "roten Liste" der bedrohten Arten seien. Gesagt, getan - also Antrag gestellt, der dann von ihr postwendend abgelehnt wurde mit der Aussage, da hätte sie sich halt vertan, außerdem gäbe es ja genug Ziegen aus Bio-Haltung und man solle sich da halt nicht auf eine bestimmte Rasse festlegen. Alternativ könnten wir konventionelle Ziegenlämmer, nicht älter als sechs Wochen beschaffen, die wären genehmigungsfrei. Wenn uns das nicht passe, könnten wir uns ja bei der EU beschweren. Was diese zuständige Dezernentin des LAVES in Lüneburg dabei überhaupt nicht interessierte war die Tatsache, dass man hier in den norddeutschen Gefilden quasi nur Milchziegen aus Bio-Haltung bekommt, diese aber zur Landschaftspflege nur bedingt geeignet sind. Geeignete Rassen sind hier im Norden aber nur aus konventioneller Haltung zu bekommen. Wir haben jedenfalls monatelang hin und her telefoniert und gesucht, aber nichts gefunden.

Durch dieses ganze Theater sind wir nun bei der "Bunten Deutschen Edelziege" gelandet, eigentlich eine "Hochleistungs"-Milchziegenrasse, die darüber hinaus auch nicht auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen steht, worauf wir als Nutztierarche eigentlich Wert legen. Ein Hoch auf die Bio-Richtlinien, ein System von Amtsschimmeln gemacht!!!

Durch Zufall landeten wir dann bei der symphatischen Familie Hille vom Ziegenhof Seinstedt im Lk Wolfenbüttel, wo wir drei Mutterziegen und neun Lämmer bekommen konnten.

 

 

Weidezaungerät in Lauenbrück gestohlen

Ein besonders dreister zweibeiniger Beutegreifer brauchte wohl noch etwas zu Weihnachten und hat uns zwischen Sonntag 22.12. 1100Uhr & Montag 23.12. 1100Uhr auf unserer Schafweide hinter dem Mobilheimpark am Aukampweg in Lauenbrück ein Weidezaungerät mit komplettem Zubehör gestohlen.

Das Gerät des Typ`s "Horizont Hotshock A50" (siehe Foto) ist auffallend rot und auf dem Gerät ist an mehreren Stellen der Name "Schäferei Benning" eingraviert. Der Dieb wurde von der dort angebrachten Infrarot-Wildkamera erfasst und fotografiert, sollte er das Gerät nicht binnen 14 Tage dorthin zurückbringen wo es hingehört, werden die Bilder der Polizei übergeben und Anzeige erstattet. Weitere Hinweise können auch Sie direkt unter 0174/9046000 melden.

Aus diesem und weiteren Anlässen sind wir leider gezwungen, die Herde dort mit Herdenschutzhunden zu sichern, um weiteren, möglicherweise schlimmeren Übergriffen auf unsere Tiere vorzubeugen. Wir bitten die dortigen Anwohner um Verständnis und wünschen eine schöne Weihnachtszeit!

 

 

Hilfe in der Not


Als Mitte März 2013 unser Nissan D22 Pick-Up mit einem Motorschaden ausfiel, standen wir vor dem Problem, dass wir wegen des zurückgekehrten Winters kein allradgetriebenes Fahrzeug hatten, um unsere Tiere zu versorgen und transportieren. Es gab viele Telefonate und Absagen, verständlicherweise bei diesem Nutzungszweck. Das VW Autohaus Warncke in Tarmstedt half spontan und unkompliziert mit einem VW Amarok Vorführwagen aus. Nicht selbstverständlich so etwas! Das Fahrzeug hat mit seinem durchzugsstarken 163PS Motor selbst mit großem, schweren Viehanhänger auf verschneiter Weide die Arbeit souverän und mühelos gemeistert.
Wir möchten uns an dieser Stelle beim Autohaus Warncke ganz herzlich für ihre Unterstützung bedanken!!!


Der VW Amarok hier vor der Winterweide mit kleinem Viehanhänger am Otterberg bei Tostedt.

 

Zertifizierung

Seit Januar 2013 sind wir als Biobetrieb nach EG Öko-Verordnung zugelassen. Wir kooperieren hier eng mit dem Biohof-Quellen der Familie Kessler/Dahl.

 

 

Herdenschutz

Die ersten Herdenschutzhunde haben ihre Ausbildung in unserem Betrieb aufgenommen. Künftig sollen sie zu je zwei Hunden pro Herde unsere Tiere vor möglichen Angriffen durch Wölfe oder streunende Hunde schützen. Näheres dazu in der neuen Rubrik "Herdenschutz".

 

 

Neues Beweidungsprojekt startet im Naturschutzgebiet "Obere Wümmeniederung"

Was andern Orts in knapp zwei Jahren nicht realisiert werden konnte, wurde hier in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Harburg, dem NLWKN Lüneburg und dem Domänenamt Stade in nicht einmal zwei Stunden auf den Weg gebracht. Künftig wird ein großer Teil unserer Herde im Naturschutzgebiet "Obere Wümmeniederung" zwischen Königsmoor und Otter als Teil eines größeren Naturschutz- und Landschaftspflegeprojektes, parallel zu Rindern, eingesetzt.

Landkreis-Harburg / Naturplus

 

 

Heidschnucken ziehen in "Harms Koben" ein

Neuer historischer Schafstall für unsere Heidschnucken in Stemmen. Nach längerer Suche auf beiden Seiten kamen wir zufällig mit den Vorsitzenden des Verkehrsvereins der Samtgemeinde Fintel, Heino Peters, und des Heimatvereins Stemmen, Bernd Mahnken, zusammen, die eine Schafherde für ihren am Schaf-stallrundweg liegenden, frisch restaurierten Schafstall "Harms Koben", suchten.
Nach einigen Telefonaten und Treffen waren wir uns schnell über eine Zusammen- arbeit einig, so dass während der Einweihungsfeier im September 2011 die ersten Schnucken gezeigt werden konnten.
Künftig soll der Stall als Stützpunkt für ein nahegelegenes Landschaftspflege-projekt dienen und die Schafe dort bei extremen Wetterlagen, bei denen die Tiere gefüttert werden müssen, aufgestallt werden. Auch sollen Herdenteile zur Lämmer-zeit und bei Veranstaltungen dort zeitweise untergebracht werden, damit auch Besuchern des Schafstallrundweges möglichst oft die Arbeit mit den Tieren und was diese in der Landschaftspflege leisten, dargestellt wird.

 

 

 

Termine 2014

 

Derzeit keine aktuellen Termine!

 

 

Sollen wir auch Ihren Termin rund um Landwirtschaft und Landleben in Norddeutschland hier veröffentlichen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!